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gis-booklet

GIS booklet

Motivation

Geoinformationssysteme erweitern in vielen Bereichen die Nutzungsmöglichkeiten klassischer Visualisierungstools. Durch die Überlagerung von räumlichen Informationen verschiedener Bereiche ergeben sich neue Möglichkeiten der Darstellung und der Analyse von Informationen. In der Klimaforschung lassen sich mit Hilfe von Geoinformationssystemen z.B. Gebiete darstellen, die besonders von Extremen betroffen sind. Durch die Kombination mit Bevölkerungsdichte lässt sich die Vulnerabilität in Zukunft besser abschätzen.

Der GIS-Workflow konvertiert dazu einen gitterbasierten Datensatz aus dem C3Grid in ein für verschiedene GIS-Systeme einlesbares Format.

 

Benutzung

Der Benutzer wählt mittels des C3Grid Portals einen Datensatz mit den gewünschten Eigenschaften aus. Zu diesen Eigenschaften gehören, der gewünschte Zeitraum, die geographische Länge und Breite, das minimale und maximale Höhenlevel, sowie die Variable(n). Als Ergebnis erhält der Benutzer eine gezippte Datei, in der sich eine große Anzahl an ASCII-Dateien befindet. Eine ASCII-Datei enthält dabei immer genau, einen Zeitschritt, ein Höhenlevel und eine Variable. Innerhalb der ASCII-Dateien sind die Spalten (X, Y, Z) mit einem Komma voneinander getrennt. Dieses ist notwendig, damit die Datei von ArcGIS gelesen werden kann. Als Alternative lassen sich die Ausgabedateien mit der OpenSource Variante GRASS lesen und bearbeiten.

Anwendung

Als Beispiel wurde der Climate Simulation with CLM, Climate of the 20th Century run no.1, Data Stream 3: European region MPI-M/MaD Datensatz aus dem C3Grid ausgewählt. Die Variable ist air_temperature-at2m (maximum per month of maximum per 24h) [monthly extreme] mit dem Höhenlevel heightAboveSurface und dem Zeitraum der 01.01.1960 bis 31.01.1960.

gis-booklet-pic 

Die gezippte Datei wurde entpackt und anschließend mit ArcGIS glesen. In diesem einfachen Beispiel wurden die Ländergrenzen, die als Shapefile vorlagen, mit der CLM monatlichen maximalen 2 Meter Temperatur des Monats Januar überlagert.

Aber auch andere Anwendungsbeispiele sind denkbar, wie z.B. die Überlagerung der Ergebnisse aus dem Workflow Stormtrack mit den Ergebnissen aus dem Workflow Cyclonentracking.

 

 

Schulzweida, U., Müller, R. 2011: CDO – Climate Data Operators, Version 1.5.0, Max Planck Institute for Meteorology, Hamburg, https://code.zmaw.de/projects/cdo

 

GDAL Development Team, 2011: GDAL - Geospatial Data Abstraction Library, Version 1.8.0, Open Source Geospatial Foundation, http://www.gdal.org/